8.421 Kinder in Kiel

… unter 15 Jahren leben in Armut! Lassen Sie uns gemeinschafftlich gegen Kinderarmut kämpfen!

Kind mit Hartz 4 T-Shirt vor Mauer

Kieler Schüler/innen fragen nach: Was bedeutet Armut?!

Eine Kieler Plakataktion für Schülerinnen und Schüler

Kieler Schülerinnen und Schüler haben bis zum 28. Februar 2022 Zeit, ihren Gedanken zu Armut freien Lauf zu lassen. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut und das IQSH mit seiner Initiative Zukunftsschule unterstützen alle Kieler Schulen mit den Jahrgangstufen 5 bis 8, damit zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 Schülerinnen und Schüler zum Thema Armut aktiv werden können. „Kinderarmut ist in Kiel ein besonders wichtiges Thema. 26.7% aller Kinder leben in Armut“, erklären Debby Detlefsen vom Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut. „Damit Jugendliche aber auch Kieler Bürgerinnen und Bürger zum Nachdenken angeregt werden, ist es wichtig über Armut ins Gespräch zu kommen.“, ergänzt ihre Kollegin Sarah-Marie Mikoleit.

In Abstimmung mit der Kieler Schulrätin, Frau Bettina Becker, die das Vorhaben gerne unterstützt und alle Kieler Schulen ermutigt, daran teilzunehmen, konnte als ausführender Partner das IQSH Unterrichtsmaterial und Bücher an die Schulen versenden.

„Für die Initiative Zukunftsschule ist es ein besonderes Anliegen, externen Partnern zur Seite zu stehen, um ein solch wichtiges Vorhaben an Schulen mit der nötigen Professionalität durchführen zu können.“, sagt Dr. Gordon Dzemski vom IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein). Mit der großartigen Unterstützung des Außenwerbeunternehmens Firma Ströer, vertreten durch Frau Iris Petersen, konnten zudem Werbeflächen für die nötige Sichtbarkeit der Aktion gewonnen werden.

Die aktiven Schulen haben bis zum 28.02 Zeit, Armut in ihrem Unterricht zu thematisieren und gemalte Bilder der teilnehmenden Schüler digital oder per Post zum IQSH zu senden. Diese werden dann im März 2022 in Kiel ausgestellt. 

Von Links nach rechts: Debby Detlefsen (KNgK), Iris Petersen (Ströer), Sarah-Marie Mikoleit (KNgK), Dr. Gordon Dzemski (IQSH)